12. März 2016 In Projekte & Veranstaltungen By daniel

Mein Handy – mein Leben ??!!??

 

Die Schüler und Schülerinnen der 2D und 3D haben sich in den letzten Wochen mit dem Thema „Handy und Internet“ auseinandergesetzt. Dabei wurden viele wichtige Dinge klar:

meinHandy.jpgUnsere Smartphones sind ein lebensnotwendiger Bestandteil in unserem Alltag. Wir kontaktieren damit unsere Freunde und Familien, wir vertreiben uns die Zeit mit witzigen Spielen oder recherchieren auch manchmal für schulische Zwecke. Doch nicht immer ist das Handy oder das Benützen des Internets so toll. Oft können das Klingeln und Aufpoppen von Nachrichten in Chats anstrengend sein und uns bei anderen Unternehmungen stören. Es wurde Zeit für uns, den Besitz eines Handys zu hinterfragen. Hier einige Auszüge aus den Sammlungen der Klasse 3D:

Was bedeutet der Besitz eines Handys für mich…?

  • Durch mein Handy kann ich immer erreichbar sein. (Das kann aber positiv und negativ sein!)
  • Der Besitz eines Handys bedeutet für mich: Zeitvertreib.
  • Mein Handy ist mein ganzes Leben.
  • Ein Handy zu besitzen, bedeutet Verantwortung.
  • Das heißt, ich muss darauf aufpassen. Es ist nicht selbstverständlich ein teures Handy zu haben. Meine Eltern haben viel Geld dafür ausgegeben.

(Marcel K., David F., Vincent F.)

Da beinahe jeder Mensch ein Handy besitzt und auch immer jüngere Kinder sich in der Schule oder Verkehrsmitteln mit ihrem „elektronischen Freund“ beschäftigen, wurde uns klar, dass das Handy oft stört. Wenn wir mit anderen Menschen zusammen sind, sollte man sich unterhalten und das Smartphone auf die Seite legen. Also haben wir einige Umgangsregeln verfasst, die zeigen sollen, dass man respektvoll mit anderen Menschen in der Öffentlichkeit umgehen soll. Ein Knigge (Buch über Manieren) von uns an euch:

„Handy – Knigge“

  • Man sollte Rücksicht auf die anderen Menschen nehmen und leise sein; beim Spielen oder Musik hören. Störe niemanden!
  • Man sollte ab und zu den Blick vom Handy werfen und die Lage beobachten. Wer sitzt neben mir? Was passiert um mich herum?
  • Man sollte beim Gehen die Augen vom Handy heben, damit man mit niemandem zusammenstößt oder sich vielleicht auf der Straße verletzt.
  • Man sollte keine Fotos von jemandem machen, der das nicht will.
  • Zuhause sollte man das Handy weglegen, wenn die Eltern es sagen. Somit kommt es vielleicht auch zu mehr Aktivitäten mit der Familie J
  • Das Handy sollte während des Unterrichts ausgeschaltet sein, sodass es während der Stunde nicht läutet und man keine Mitschüler bei der Arbeit stört.

(Deniz B., Kristijan I., Rosa S., Maximilian S.)

 

Auch die 2D hat sich viele Gedanken gemacht, warum und wie oft wir das Handy zur Hand nehmen. Dabei wurde uns bewusst, dass wir viel Zeit im Internet verbringen. Auch hier die wichtigsten Tipps, damit du das Internet nutzen kannst, dich aber keiner Gefahr aussetzt:

Tipps für deine sicheren Schritte im Internet

  1. Du solltest nur Webseiten besuchen, die für dein Alter geeignet sind! (Alexander P.) Vergiss nicht, die Datenschutzregeln zu lesen! (Jare K.)
  2. Gib niemals deine Handynummer, Adresse, Email, deinen Namen und Alter an, denn es passiert nicht selten, dass du später von fremden Personen angerufen wirst, die du nicht kennst! (Miriam M.)
  3. Prüfe genau, wenn du etwas aus dem Internet downloadest (Virusgefahr)! Zur Sicherheit: Frage deine Eltern! (Alexander P. und Alexander K.)
  4. Stelle keine Fotos von anderen ohne Erlaubnis ins Internet, weil das strafbar ist! (Alexander K.)
  5. Achte ebenso darauf, keine Fotos von dir ins Internet zu stellen, die dir später einmal peinlich sein könnten. (Alexander K.) Plaudere nicht zu viel Privates aus! (Jare K.)
  6. Ignoriere Horrormeldungen und Kettenbriefe, die dir Angst machen! Jemand erlaubt sich einen bösen Scherz! (Benjamin M.)
  7. Vertraue niemandem, den du nicht kennst! (Benjamin M.)

 

Ein letzter Tipp von uns: Lege das Handy bewusst eine Stunde am Tag weg. Schalte es auf lautlos und beschäftige dich anders. Hier noch einige Erfahrungsberichte aus der Hausübung „Handyfreie Stunde“ in der 3D:

  • Für mich war es nicht schwer, die Stunde ohne Handy auszuhalten. Ich habe Videospiele gespielt, habe gegessen und bin mit meiner Familie spazieren gegangen. Ich habe Basketball gespielt und als ich nach Hause gegangen bin, waren bereits zwei Stunden vergangen! Und wenn ich Handyverbot habe, dann halte ich bestimmt zwei Wochen durch. (Marko T., 3D)
  • Frau Professor Tiefnig hat uns eine Stunde „Handyfreie Zeit“ aufgegeben. Da habe ich mich nach dem Training in mein Zimmer gesetzt und 60 Minuten kein Handy benützt. Also zehn Minuten habe ich ausgehalten, dann bin ich sofort zu meinem Vater und habe mit ihm gemeinsam ferngesehen. Ich finde es cool (und erschreckend), wie sehr man sein Handy braucht beziehungsweise wie süchtig man ist. (Maximilian S., 3D)
  • Meine Frau Professor hat uns als Hausübung eine Stunde handyfreie Zeit gegeben. In dieser Stunde hatte ich teilweise Spaß, aber in manchen Minuten auch nicht. Ich habe 15 Minuten gebastelt und eine halbe Stunde habe ich mit meiner Schwester diskutiert, was wir uns im Fernsehen anschauen wollen. Die letzten Minuten habe ich mit meinem Vater gesprochen und viel gelacht. (Dijana D., 3D)