Das Diefenbach Gymnasium versteht sich als allgemein bildende höhere Schule, die sich dem Leistungsgedanken verpflichtet fühlt, wobei durchaus auch Misserfolg auftreten darf. In dem Bemühen über diesen Misserfolg hinweg zu helfen, stellen die folgenden Fördermöglichkeiten einen wichtigen Eckpfeiler der Unterrichtsarbeit unseres Schulstandortes dar.

 

Hilfestellungen beim Eintritt in unsere Schule

KennenlerntagAn unserem Kennenlerntag im Juni laden wir alle bei uns für die 1.Klasse angemeldeten Noch-VolksschülerInnen zu uns in die Schule ein. Sie lernen dabei ihren neuen Klassenvorstand und die neuen MitschülerInnen kennen. Außerdem verbringen sie eine Schulstunde in ihrem künftigen Klassenzimmer.

Partnerklassen (Oberstufenklassen) kümmern sich in den ersten Schultagen im September intensiv um die neu eingetretenen Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen. Die Bildungsberater (Mag. Martin, MMag. Schermanski) sind jederzeit bereit, Schülerinnen und Schüler zu Fragen der Bildungslaufbahn zu beraten.

Vorträge dazu an der Schnittstelle Unterstufe/Oberstufe werden in Zusammenarbeit mit dem BIWI abgehalten. Auch besuchen die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband Bildungsmessen, Vorbereitungen für Bewerbungsgespräche etc.

Begabungsförderungen

Um den Interessen besonders interessierter und begabter Schülerinnen und Schüler entgegen zu kommen, gibt es folgende Angebote:

  • Naturwissenschaftliche Übungen in der Unterstufe ECDL
  • Zur Erweiterung der Sprachkompetenz werden Sprachwochen organisiert (7. Klasse)
  • Projektarbeit im Wahlpflichtfach Informatik gekoppelt mit Teilnahmen an verschiedenen Wettbewerben
  • Vorbereitung auf den ECDL (Europäischer Computerführerschein) und Prüfung im Haus
  • Für sportlich besonders interessierte Schülerinnen gibt es ein breites Angebot an Sportmöglichkeiten (z.B.: Fußball, Basketball, Volleyball, Ninja Warrior)

Förderung von sozialen Kompetenzen

Seit dem Schuljahr 2006/07 werden in der Unterstufe folgende schulautonome Pflichtgegenstände geführt:

  • „Digitale Grundbildung“ in der ersten Klasse
  • „Kommunikation & Konfliktlösung“ in der ersten Klasse
  • „Präsentation“ in der zweiten Klasse

Im Bereich der unverbindlichen Übungen gibt es  das Angebot der „Schülermediation“ ab der 4. Klasse
Da diese Übung an unserer Schule schon einige Jahre geführt wird, gibt es bereits ein Team „versierter“ SchülermediatorInnen, die schon mehrmals erfolgreich zu Konfliktlösungen beigetragen haben.

Förderung der Eigenverantwortlichkeit

Von der 6. – 8. Klasse werden folgende 8 –stündige schulautonome alternative Pflichtgegenstände, in denen hauptsächlich produkt- und projektorientiert gearbeitet werden soll, geführt:

  • Applied Economics (Zusammenspiel der Fächer Englisch und Geografie & Wirtschaftskunde)
  • Geometrie & Design (Zusammenspiel der Fächer Darstellende Geometrie und Informatik)
  • Kulturwerkstatt (Zusammenspiel der Fächer Deutsch, Bildnerische Erziehung und Musikerziehung)
  • Science (Zusammenspiel der Fächer Biologie, Chemie und Physik)

In diesen alternativen Pflichtfächern wird großes Augenmerk auf folgende Kompetenzen gelegt:

  • Selbständigkeit im Erarbeiten von Inhalten
  • Präsentation von Inhalten
  • Partner– und Teamarbeit

Diese so erworbenen Kompetenzen fließen in geeigneter Form in die Reifeprüfung ein.

Förderung von SchülerInnen nicht deutscher Muttersprache

Seit dem Schuljahr 2005/06 werden alle ersten und zweiten Klassen in Deutsch geteilt.

Zu Beginn des Schuljahres verschaffen sich die DeutschlehrerInnen an Hand eines schulintern genormten Tests einen Überblick über die Kenntnisse der SchülerInnen. Ausgehend von diesen Testergebnissen erfolgt die Abstimmung der Lehrplaninhalte und die Setzung von Schwerpunkten in der Unterrichtsarbeit.
Ein Test am Ende des Schuljahres soll den Unterrichtsertrag in geeigneter Form messen.

Die kleine Zahl der SchülerInnen in diesen Unterrichtsgruppen und die Tatsache, dass keine weitere zusätzliche zeitliche Belastung für die Lernenden dazukommt, stellen die Basis für ein Anheben der Deutschkenntnisse bei den neu eintretenden SchülerInnen dar.